Hinweise


Die Hough-Transformation erkennt geometrische Strukturen (wie z.B. Linien oder Kreise) in einem binarisierten Bild. Dabei ist die Hough-Transformation sehr robust gegenüber Bildstörungen und teilweisen Verdeckungen der Objekte.

Zur Detektion von Linien wird für jedes Vordergrundpixel ein Geradenbüschel (mit vorgegebener Schrittweite) berechnet und vom Koordinatenraum (x,y) in den Hough-Raum (r,phi) übertragen. Zur Umrechnung dient dabei die Hesse'sche Normalform:
r = x*cos(phi) + y*sin(phi).

Jede Gerade im (x,y)-Raum entspricht genau einem Punkt im (r,phi)-Raum - jedes Geradenbüschel entspricht damit einer Kurve im Transformationsraum, dem Akkumulator. Liegen nun viele Vordergrundpixel des Originalbildes auf einer Geraden, schneiden sich entsprechend viele Kurven im Akkumulator. Wird bei der Transformation der anfänglich leer (schwarz) initialisierte Akkumulator für jede Gerade inkrementiert, entstehen an den Stellen im Akkumulator besonders helle Pixel, auf dessen Gerade viele kollineare Punkte des binarisierten Ausgangsbildes liegen.